5.B.3. Computergestützte Analyse und ihr praktischer Einsatz in der musiktheoretischen Lehre Egor Poliakov - 29 juin 2017, 10h00-10h30, salle 3204

Sommaire

Le 29 juin 2017
de 10h00 à 10h30

Le Patio (université de Strasbourg)
22 rue René Descartes, 67000 Strasbourg
salle 3204

Séance - The Second Viennese School (II): Pairing Schoenberg and Webern

Pré-acte / Acte

Auteur : Egor Poliakov

     Auf der Grundlage von statistischen Untersuchungen an deutschsprachigen Musikhochschulen und einzelnen Universitäten sowie auf der Grundlage einer Stichprobe, welche im Jahre 2016/2017 über die Gesellschaft für Musiktheorie GMTH durchgeführt wurde, ließ sich ein aktuelles Bild der Verwendung neuer Medien sowie der technischen Ausstattung in Unterrichtsräumen im Bereich der musiktheoretischen Lehre erstellen. Dieses Bild diente als eine Basis für die Entwicklung zweier Modelle zur Methodik des musiktheoretischen Unterrichtens.

     Das erste Modell basiert auf der FFT-Echtzeitklangtransformation/Analyse des Audiomaterials und ist primär für die Einführung in Grundlagen computerbasierter Analysemethoden im Rahmen von Gruppenunterricht konzipiert. Realisiert durch ein Max-Patch, werden in einer spezifischen Umgebung verschiedene FFT-basierte Algorithmen mit grafischen Repräsentationen des Audiosignals zusammengeführt.

     Das zweite Modell beruht primär auf der Synchronisation von unterschiedlichen computeranalysebasierten grafischen Repräsentationsformen eines Klangmaterials, die durch verschiedene externe Softwares erzeugt und in einer einheitlichen Interfaceebene als Bild-Dateien zusammengefasst werden können. Dabei besteht die Möglichkeit, durch ein Timeline mehrere Analysearten, mit Aufzeichnungen aus der Höranalyse zu kombinieren und diese Kombination als ein komplexes Präsentationstool zu verwenden.

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